In Abstimmung mit Herrn Walter Sennebogen sowie auf Bitten einer Vielzahl weiterer Anleger hat es die Schutzvereinigung für Fondsbesitz e. V. übernommen, die Anleger in den laufenden Verfahren vor dem LG Berlin zu unterstützen, sowie die Kommunikation unter den Anlegern zu vermitteln. Sie arbeitet mit verschiedenen Vertragsanwälten zusammen, ohne selbst Rechtsberatung zu betreiben. Der Fonds Brunowa ist trotz vielfältiger Anstrengung auch aus Anlegerkreisen insolvent. Die Schutzvereinigung Fondsbesitz klärt den Sachverhalt auf, sammelt Informationen und gibt diese an interessierte Mitglieder weiter.

Hierbei ist die Schutzvereinigung auch auf die Hilfe der betroffenen Anleger angewiesen. Hinweise von Anlegern werden auf dieser Seite - auf Wunsch auch ohne Namensnennung - veröffentlicht.

Mitgliedern der Schutzvereinigung Fondsbesitz e.V. stehen weitere Informationen zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um detailierte Auszüge aus den Schriftsätzen der Vertragsanwälte, Urteilsauszüge, Beschlüsse und Zuständigkeitsbeschlüsse der Gerichte sowie weitere sachdienliche Informationen zur Möglichkeit der Rechtsverteidigung.
Das Informationspakt Brunowa kann gegen eine Schutzgebühr von EUR 20,00 per e-Mail bzw. gegen 30,00 EUR postalisch bezogen werden.

Mitgliedsantrag [pdf] und Bestellformular [pdf]


Erstinstanzlicher Sieg für 12 Brunowa-Anleger!
Die Insolvenzverwalter Köhler-Ma und die dahinterstehende BAG Aktiengesellschaft Hamm haben in 12 Fällen am 30.11.2007 vor dem Landgericht Berlin eine Niederlage kassiert.Die Klagen des Insolvenzverwalters wurden als unzulässig abgewiesen.
Die von der Schutzvereinigung Fondsbesitz den Anlegern empfohlene Kanzlei Dr. Schulte, Prof. Schönrath und Schmid, erreichte damit ein Ergebnis, das im Gegensatz zu allen bisherigen Urteilen des Landgerichts Berlin in Sachen Brunowa steht.
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Teilerfolg für Brunowa Anleger: Keine Zuständigkeit des LG Berlin nach Widerruf des Fondsbetritts
Brunowa Anleger dürfen wieder hoffen. Der Insolvenzverwalter muss künftig vor dem Wohnsitzgericht des Anleger streiten, was die Rechtsverteidigung erleichtert und Chancen bestehen durchaus. In einem Fall erging erstmals ein klageabweisendes Urteil.
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Widerrufsrecht nach dem Haustürwiderrufgesetz
In Übereinstimmung mit Art. 5 Abs. 2 der Haustürrichtlinie ist der Widerruf abgeschlossener Verträge auch heute noch zulässig, wenn der Zeichnungsschein in einer sog. Haustürsituation unterschrieben wurde.
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Anleger können sich evtl. auf den Rechtseinwand der Verjährung berufen
Die Verjährungsfrist beträgt gem. dem Urteil des LG Berlin vom 23.01.2006, LG Berlin 99 O 12/05, für Kapitalaufgründungsansprüche der Kommanditgesellschaft gegen ihre Kommanditisten 3 Jahre.
Die Vertragsanwälte der Schutzvereinigung haben in allen Verfahren die Einrede der Verjährung erhoben. In umfangreichen Schriftsätzen ist herausgearbeitet, dass die Verjährungsfrist bereits am 23.05.2001 begonnen hat, obwohl der Anspruch erst später geltend gemacht wurde. Es stellen sich diffizile verjährungsrechtliche Fragen, die in den laufenden Verfahren ggf. noch höchst richterlich zu klären sind (Fälligkeit, Verjährungsbeginn, verhaltener Anspruch, Übergangsrecht ab 01.01.2002).

Strafverfahren sowie rechtliche und moralische Verantwortung der BAG Bankaktiengesellschaft und der Berliner Volksbank e. G.
Dem damaligen Vorstand der Berliner Volksbank soll die Unrichtigkeit der Prospektaussage bekannt gewesen sein, wonach zum Zeitpunkt der Prospekterstellung nicht die Zusage einer Teilfinanzierung in Höhe von 50 Mio. DM einer Hypothekenbank bestand und für die verbleibenden 24 Mio. DM keine werthaltige Endfinanzierungsgarantie des Initiators vorlag.
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Verteidigungsanzeige in Sachen Brunowa GmbH & Co. KG
Die Rechtsanwaltskanzlei Martini pp. nimmt ca. 325 Anleger des Fonds Brunowa auf Zahlung der restlichen Hafteinlage von 60% in Anspruch. Ob dies einer rechtlichen Nachprüfung Stand hält, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall gibt es gute Gründe, der BAG Aktiengesellschaft Hamm als Kreditübernehmerin der Berliner Volksbank ihre Mitverantwortlichkeit an der Schieflage des Fonds aufzuzeigen. Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte, Prof. Schönrath & Schmid hat sich mit nachstehendem Schreiben gegen die Inanspruchnahme der Kommanditisten verwahrt:
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